20. Juni 2020 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ach, verflixt wie heißt das noch mal?

Fast jeder von uns kennt Situationen, in denen einem ein bestimmter Begriff auf der Zunge liegt, aber man nicht darauf kommt – sogenannte Wortfindungsstörungen. Oder aber man sucht seine Brille oder den Haustürschlüssel. Und erst der Klassiker: man sitzt bereits im Auto und will losfahren und weiß nicht mehr, ob man das Bügeleisen oder die Herdplatte ausgestellt hat. Vergesslichkeit und Schusseligkeit ist keine Frage des Alters dies passiert auch jüngeren Menschen, vor allem wenn sie in Stresssituationen sind. Konzentrationsstörungen und Störungen des Kurzzeitgedächtnisses sind normal und altersunabhängig. Doch was kann ich tun, wenn sich diese Situationen vermehren?

Nachfolgende Tipps können Ihrer Vergesslichkeit vorbeugen:

  • Schlafen Sie ausreichend, denn ein müdes Gehirn funktioniert nicht gut
  • Essen Sie vitamin- und mineralstoffreich, hier helfen Eisen und Vitamin B12
  • Achten Sie auf einen maßvollen Alkoholgenuss
  • Trinken Sie mind. 2 Liter stilles Wasser, denn schon durch einen Flüssigkeitsverlust von nur 2% haben wir Schwierigkeiten beim Entziffern einer gedruckten Seite
  • Viel Bewegung in der frischen Luft
  • Unterstützen Sie Ihr Gedächtnis mit Heilkräutertees wie zum Beispiel:
    • Ginkgo: fördert die Durchblutung bis in die Kapillargefäße des Gehirns und sorgt für die Vernetzung der Nervenzellen im Gehirn
    • Salbei: wird als Mittel gegen Vergesslichkeit eingesetzt und hemmt mithilfe eines Enzyms den Abbau des Botenstoffes Acetylcholin, denn ein Schwund an Acetylcholin fördert Alzheimer
    • Melisse: verbessert die Denkleistung durch Stärkung des Botenstoffes Acetylcholin

Sollten Sie trotz den oben genannten Tipps weiterhin mit Vergesslichkeit zu kämpfen haben, stehe ich Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

7. Juni 2020 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ups, das ist mir jetzt aber unangenehm

Die Rede ist von einem Tabuthema in unserer Gesellschaft und doch ist es jedem wohlbekannt. Es handelt sich um Blähungen, sogenannte Flatulenzen.

Bohnensuppe mittags in der Kantine und anschließend für einige Stunden ins Meeting oh man, das wird stressig. Jeder weiß, was ich meine: Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.

Blähungen hinterlassen für die Umwelt ein hörbar eindeutiges Geräusch und oft auch einen unangenehmen Duft. Besonders peinlich ist eine Kombination aus Beidem. Davor ist niemand gefeit, es passiert jedem Menschen, ob Mann oder Frau.

Die Luft im Darm muss entweichen und sucht sich dafür den hinteren Ausgang, aber wir wollen es nicht zulassen. In diesem Falle schaden wir unserem Körper nicht, jedoch wächst der Druck im Bauch und so können Krämpfe und Schmerzen entstehen.

Was können wir gegen Blähungen tun?

Meiden Sie blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl, rohes Gemüse und trinken Sie ausreichend stilles Wasser oder brühen Sie sich einen Tee auf, gemäß der klassischen Hausmittelmedizin mit

  • Salbei
  • Anis
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Pfefferminze

und genießen Sie mehrmals täglich eine Tasse.

Alternativ können Sie sich auch den Bauch mit Pfefferminzöl einreiben das Öl geht unter die Haut ins Blut und entfaltet so seine wohltuende Wirkung.

Sollten Sie Ihre Flatulenzen nicht in den Griff bekommen, könnten sich verschiedene Krankheitsbilder dahinter verstecken, wie z.B.:

Sollten Sie trotz den oben genannten Tipps weiterhin mit Blähungen zu kämpfen haben, stehe ich Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

10. Mai 2020 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Oh weia, tut das weh

Kennen Sie das? Die Bettdecke bereitet unerträgliche Schmerzen, wenn sie mit der Großzehe in Berührung kommt. Das ist eines der bekanntesten Symptome, wenn ein Gichtanfall beschrieben wird.

Anfang des 19. Jahrhunderts nannte man einen Gichtanfall  das Zipperlein, eine Krankheit der reichen Leute, die sich mit Fleisch, Fisch und Bier die Mägen vollstopften. Heutzutage wird sie gerne als Wohlstandskrankheit bezeichnet.

Gicht ist eine Stoffwechselstörung mit schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken, hervorgerufen durch zu viel Harnsäure im Blut (Hyperurikämie), welche sich dann in Kristallform in der Gelenkhaut ablagert. Gicht tritt überwiegend bei Männern auf, oft hervorgerufen durch Alkohol und purinreiche Ernährung wie Fleisch, Wurst, Innereien, Krustentiere, Sardellen, Hering, aber auch Hülsenfrüchten.

Ein Großteil der Gichtpatienten leidet unter einer angeborenen Stoffwechselstörung, der sogenannten primären Hyperurikämie. Hier scheiden die Nieren nicht genügend Harnsäure aus. Die Harnsäure entsteht bei der Aufspaltung von Purinen (Abfallprodukte, wenn der Körper kranke Zellen abbaut). Und wenn dann noch Purine mit der Nahrung aufgenommen werden, kann es sehr schmerzhaft werden und schädigt sogar langfristig die Nieren.

Was können Sie selbst tun, um Gichtanfälle zu vermeiden?

  • Verändern Sie Ihre Ernährung (rotes Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte)
  • Trinken Sie weniger Alkohol
  • Trinken Sie täglich mind. 2 Liter kohlensäurefreies Mineralwasser
  • Verzichten Sie auf Cola, aber auch auf zuckerhaltige Getränke wie Limo oder Fruchtsäfte
  • Bewegen Sie sich viel
  • Reduzieren Sie langsam Ihr Übergewicht, keine radikalen Diäten

Sollten Sie trotz den oben genannten Tipps weiterhin mit Gicht zu kämpfen haben, stehe ich Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

25. April 2020 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Machen Sie es nicht wie der Vogel Strauß

Stecken Sie nicht Ihren Kopf in den Sand wie unser gefiederter Kollege. Sobald es brenzlig wird versteckt sich dieser vermeintlich und verschließt die Augen vor der Gefahr. Auch wir finden uns manchmal in einer solchen Situation wieder

25. März 2020 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Corona-Prävention – Bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab!

Corona oder die Bezeichnung Covid-19 ist heute wohl jedem bekannt. Es gibt fast kein anderes Gesprächsthema mehr. Und das ist verständlich, denn, was sich niemand vorstellen konnte ist eingetreten. Ein unsichtbarer Feind bedroht unsere finanzielle Existenz und vor allem unsere Gesundheit.

Dieser Virus wird durch Tröpfcheninfektion (Husten oder Niesen), seltener auch über Schmierinfektion (Berührung), übertragen. Auf kontaminierten Oberflächen wie Tastaturen, Türgriffen oder Einkaufswagen, etc. überlebt es im Schnitt zwischen vier und fünf Tagen. Gemäß Expertenmeinung steigern hohe Luftfeuchtigkeit und Kälte die Lebensdauer des Covid-19 Virus.Corona-Schutzmaske Welt

Öfter werde ich von meinen Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 gefragt:

  1. Was ist denn ein Virus?
    Ein Virus ist kein Organismus und keine Zelle und hat somit keinen Stoffwechsel. Er benötigt einen Wirt (Mensch oder Tier) um zu überleben. Es stört und zerstört den Stoffwechsel des Wirtes und vermehrt sich in der Wirtszelle, indem es als erstes eine Viruskopiermaschine produziert, um zu überleben. Bildlich gesprochen besetzt ein Virus eine Wirtszelle und nutzt sie aus um sich zu vervielfältigen. Die Wirtszelle stirbt dabei ab und der Virus verbreitet sich weiter.
  1. Und was können wir tun, wie sichern wir unser Überleben?
    Auf diese wichtige Frage gibt es nur eine Antwort: Wir benötigen ein funktionierendes Immunsystem. An dieser Stelle sollte man wissen, dass die Geschwindigkeit der Immunreaktion entscheidend ist, ob sich ein Krankheitserreger im Körper ausbreiten kann oder nicht. Das bedeutet, dass wir unser Immunsystem stärken müssen, um zu überleben. 70% aller Immunzellen unseres Körpers befinden sich im Darm und 80% aller Abwehrreaktionen werden im Darm geregelt.

In meiner Praxis bereite ich meine Patienten auf den eventuellen Ernstfall einer Covid-19 Infektion vor. Dies ist möglich durch eine nachhaltige Therapie, bestehend aus einer Darmsanierung und auf das individuelle Immunsystem abgestimmte Infusionen.

Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihr Immunsystem Unterstützung benötigt, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis. Denn es geht nichts über ein gut funktionierendes Immunsystem und das nicht nur in Corona-Zeiten.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

3. November 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Fit wie ein Turnschuh

Fit zu sein wünschen sich verständlicherweise die meisten von uns. Stattdessen fühlen sich so einige dauermüde, von Tatendrang kann da keine Rede mehr sein. Antriebslos, müde und eventuell sogar niedergeschlagen trifft es wohl eher. Der November wird seinem Ruf gerecht und zeigt sich von seiner grauen Seite. Dazu kommt Nässe, Kälte und man hat so gar keine Lust sich im Freien aufzuhalten. Außerdem haben wir oft das Gefühl, dass wir am liebsten weiter im warmen Bett kuscheln und einfach diesen Monat verschlafen würden.

Wenn die Müdigkeit anhält, obwohl man genügend geschlafen hat, ist dies immer ein Zeichen, dass dem Organismus etwas fehlt. Wer sich dauerhaft schlapp, müde und unkonzentriert fühlt ist im Ungleichgewicht. Ursachen können beispielsweise sein:

Wenn Sie sich trotz guter Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Bewegung im Freien häufig müde fühlen, kann es daran liegen, dass Ihnen lebensnotwendige Mikronährstoffe fehlen. Um festzustellen, ob und welche Mikronährstoffe fehlen, empfehle ich Ihnen dies so genau wie möglich überprüfen zu lassen, damit Sie wieder fit wie ein Turnschuh werden.

In meiner Praxis gebe ich meinen Patienten, nach einer genauen Analyse, Infusionen von genau den lebensnotwendigen Mikronährstoffen, welche dem Einzelnen fehlen.

Gerne stehe ich Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

4. Oktober 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Klimawechsel

Egal wo man hinkommt, irgendjemand spricht garantiert über unseren Klimawandel mit seinen drastisch spürbaren Veränderungen. Es wird immer wärmer, was wir ja nun alle wirklich am eigenen Leib spüren.

Doch mir geht es heute nicht um die globale Erwärmung, sondern um Hitzewallungen während des Klimakteriums, den sogenannten Wechseljahren. In den meisten Fällen ist es eine Zeit von drastischen und spürbaren Veränderungen des weiblichen Körpers, verbunden mit dem Wunsch sich von Zeit zu Zeit in den Kühlschrank zu flüchten. Außerdem ist Frau dankbar für jeden Luftzug und hat stets einen Luftwedel parat, jedoch auch gerne einen wärmenden Pullover. Denn sehr oft ist der Zyklus gleich: Innerhalb von Sekunden wird es glühend heiß und der Schweiß fließt. Anschließend kühlt der Schweiß den Körper so aus, dass Frau sich am liebsten in mehrere Schichten von Pullovern einmummeln würde. Viele Frauen klagen auch darüber mehrfach nachts wach zu werden, da das Nachthemd samt Bettzeug durchgeschwitzt ist. Anschließende Einschlafstörungen gehören zur Routine. Weitere leidige Begleiterscheinungen können sein: Gewichtszunahme, erhöhter Blutdruck, Schwindel, Erschöpfung, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen und vieles mehr. So kommt es, dass auch der Partner seinen Anteil abbekommt und so manch einer kann bestimmt ein Lied davon singen, obwohl er keinerlei Hitzewallungen verspürt.

Hildegard von Bingen (gest. 1179) wusste damals schon, dass die Frauen in ihren fruchtbaren Jahren einmal im Monat ihre schlechten Säfte ausscheiden. Damit meinte sie, dass Frauen zwischen ihren regelmäßigen Monatsblutungen anfallende Säuren im Blut, in der Lymphe und der nicht befruchteten Plazenta speichern und diese dann während ihrer Periode ausscheiden. Wenn dann das Klimakterium kommt, ist die Frau im sogenannten Männerhaushalt, denn leider ist den Männern diese Ausscheidemöglichkeit naturgemäß nicht gegeben. Die Frau ist dann in der gleichen Stoffwechselsituation, in der sich der Mann bereits seit Jahrzehnten befindet. Durch die fehlenden monatlichen Blutungen erleiden sie einen Giftstau, welchen der Körper sofort mit Schwitzen beantwortet.

Hier hilft es den Körper neben den eigenen Maßnahmen extern zu unterstützen um Säuren und Gifte auszuleiten. Maßnahmen hierfür gibt es einige, bei denen ich Sie natürlich jederzeit unterstütze und berate. Um die Zeit, in der diese Entsäuerung und Entgiftung zwar angefangen wurde, aber noch keine Wirkung zeigt zu überbrücken, empfiehlt es sich einige Dinge zu beachten und so die Schweißausbrüche zu überstehen:

  • Tragen Sie zwei dünne Kleidungsstücke aus Naturfasern übereinander, so dass Sie eines bei Bedarf ausziehen können
  • Essen Sie viel Obst und Gemüse und vermeiden Sie stark gewürztes Essen
  • Weniger Kaffee, Schwarztee und Alkohol können helfen
  • Schlafen Sie in einem kühlen Raum, denn zu viel Wärme im Schlafzimmer kann die Hitzewallungen verlängern je kühler desto besser

Gerne bin ich Ihnen bei einer Entsäuerung und Entgiftung behilflich und stehe Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

22. September 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

An egg a day keeps the doctor away Ein Ei am Tag hält den Doktor fern

Wir spüren es alle es wird Herbst. Die letzten Sommersonnenstrahlen verabschieden sich und es wird kälter, wir halten uns ab jetzt mehr in Innenräumen auf. Nun beginnt eine Zeit des Mangels. Ich meine nicht einen Mangel an Nahrung, sondern den Mangel an Vitamin D. Dieses Vitamin stellt unser Körper selbst her, allerdings nur unter Einwirkung des Sonnenlichtes. Das in der Haut aufgebaute Cholesterol wird mithilfe von Sonnenlichteinfall in Provitamin D umgewandelt. Dieses wiederum gelangt über das Blut in die Leber und wird dort als Vitamin D3 gespeichert und in der Niere und anderen Organen zu aktivem Vitamin D3.

Aber warum ist Vitamin D für uns so wichtig?

Es sorgt unter anderem dafür, dass unser Körper Kalzium aufnehmen und in die Knochen einbauen kann. Bei einem Mangel leiden nicht nur die Knochen, es werden auch etliche andere Krankheiten begünstigt. Gemäß einer epidemiologischen Studie des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe besteht einen Zusammenhang zwischen zu wenig Vitamin D im Blut und zahlreichen Erkrankungen. Dazu gehört zum Beispiel Parkinson, Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Herzinfarkt, Diabetes mellitus, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose und Muskelschwäche. Außerdem liegt meist eine generell erhöhte Infektanfälligkeit vor.

In unserer modernen Welt halten wir uns mehr in Innenräumen auf und nicht mehr so viel im Freien. Dies führt dazu, dass Vitamin D im Blut heute bei bis zu 90 Prozent der Bevölkerung  Mangelware ist und so zu einer Zunahme der oben genannten Erkrankungen führt.

Und somit ist eines sicher: Niemand kann auf Vitamin D verzichten.

Was können wir also tun, um diesem Mangel vorzubeugen? Zum einen sollten wir uns täglich zwischen 10 und 30 Minuten in der Sonne aufhalten wenn möglich. Außerdem gibt es einige Lebensmittel, die das so wichtige Sonnenvitamin direkt enthalten. Die bekanntesten Vertreter hierfür sind:

  • Fetter Fisch, wie Hering, Lachs, Makrele, Kabeljau, Aal
  • Gemüse, wie Sprossen, Löwenzahn und Steinpilze
  • Haferflocken mit Milch Als leckeres Frühstück und guten Start in den Tag
  • Eier nach dem Motto An egg a day keeps the doctor away

Sollten Sie hierzu Fragen haben oder bereits unter den oben genannten Symptomen zu leiden haben, stehe ich Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch jederzeit zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

7. September 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Da denkt jemand an Sie!

Schon wieder aufgestoßen das oder etwas Ähnliches denken sich viele Betroffene bei diesem alltäglichen Leiden. Heute geht es um die sogenannte gastro-ösophageale Refluxerkrankung oder einfach ausgedrückt: Sodbrennen. Darunter versteht man ausgelöste Schmerzen in der Speiseröhre durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, dem sogenannten sauren Aufstoßen. Patienten schildern, dass dieses unangenehme Brennen vor allem nach dem Essen, bei körperlicher Belastung, wie zum Beispiel beim Bücken, oder auch im Liegen auftritt. Auch von Übelkeit und  einem Druckschmerz im Herzbereich wird öfter berichtet. Oft ist der Auslöser für Sodbrennen zu fettes Essen, üppige Mahlzeiten oder der Genuss von zu viel Alkohol, Kaffee oder Nikotin. Auch Übergewicht, zu enge Kleidung, bestimmte Medikamente und Stress begünstigen den Reflux.

Speiseröhre und Magen sind durch einen Schließmuskel getrennt, dem sogenannten Magenschließmuskel, auch Magenpförtner (Ösophagussphinkter) genannt. Dieser Muskel öffnet sich, wenn die Nahrung in den Magen rutscht und wiederum schützt der Magenpförtner die Speiseröhre vor aufsteigender Magensäure.

In Europa sind schätzungsweise ca. 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung betroffen und fast jeder Zehnte erlebt es täglich und mindestens zwei Drittel der Betroffenen leiden jahrelang darunter.

Zum einen können Sie natürlich die offensichtlichen Gründe für Sodbrennen direkt angehen. Hier bietet sich an:

  • Reduzieren Sie Ihr Übergewicht
  • Verzicht auf fettreiche und voluminöse Mahlzeiten am Abend
  • Vermeiden Sie enge Kleidung
  • Verzichten Sie auf Lebensmittel, wovon Sie wissen, dass Sie sie schwer vertragen
  • Nehmen Sie Abstand von Alkohol (vor allem säurehaltigem, beispielsweise Weißwein), Süßigkeiten und Kaffee

Dies ist meisten aber schneller gesagt als getan, daher hier noch ein paar Möglichkeiten, um das nächste Aufstoßen zu verhindern:

  • Möglichst 3 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen
  • Meiden Sie kohlensäurehaltige Getränke, auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • Legen Sie sich nicht direkt nach dem Essen hin
  • Wenn nötig, lagern Sie Ihren Oberkörper um 15 bis 20 Grad höher, dies vermindert den Rückfluss des Speisebreis in die Speiseröhre

Neben all diesen Alltags-Tipps gilt es die Ursache Ihrer Refluxerkrankung herauszufinden, um das Übel an der Wurzel packen zu können.

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

9. August 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Das gleiche Hamsterrad wie vor dem Urlaub

Für einige von uns ist der Urlaub vorbei. In den Firmen füllen sich wieder die halbleeren Büros und fast alle Kollegen sind wieder im Einsatz. Das Hamsterrad wie vor dem Urlaub dreht sich munter weiter, meistens mit einer nicht so positiven Energie nach dem Motto: Die Ferien waren viel zu kurz und viel zu schnell vorüber. Die Normalität hat uns wieder im Griff und die Zeit bis zum nächsten Urlaub ist verdammt lang.

Manch einer quält sich wieder allmorgendlich aus dem Bett, um sich seine Koffeindosis in Form von Kaffee zuzuführen. Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, Bluthochdruck, Herzrasen, Konzentrationsstörungen, immer wiederkehrende Infekte, nicht definierbare Schmerzen, Einschlaf- und Durchschlafprobleme machen sich wieder vermehrt bemerkbar. Im Urlaub kommt unser Körper etwas zur Ruhe und die üblichen gesundheitlichen Problematiken lassen in der Regel nach. Doch oft geht es nach dem Urlaub wie vorher weiter. In den wenigsten Fällen ist hierfür der Alltagsstress verantwortlich, wie so manch einer meinen könnte. Die Ursache liegt oft in den Energiekraftwerken unserer Zellen, den Mitochondrien.

Damit der menschliche Körper überlebt, benötigt er Energie in Form von Mikronährstoffen, welche aus der Nahrung gewonnen werden und über das Blut in die Zellen gelangen. Um diese lebensnotwendige Energie nutzen zu können, muss sie im Körper erst verbrannt werden ähnlich wie Brennholz im Ofen. Dies ist nun die Aufgabe der Mitochondrien. Sind diese geschädigt oder gehemmt, sinkt die Energieproduktion, der Mensch ist energielos, ausgebrannt und die ersten Krankheitssymptome melden sich.

Sollten auch Sie unter den oben genannten Symptomen und anderem leiden, biete ich Ihnen einen Ganzkörpercheck in meiner Praxis an, in welchem festgestellt werden kann ob und welche lebenswichtigen Mikronährstoffe fehlen.

Den Patienten, bei denen nachweislich das Brennholz für die Mitochondrien und somit auch jeder einzelnen Zelle fehlt, gebe ich individuelle Infusionen von genau dem festgestellten Bedarf an Mikronährstoffen, welche dringend benötigt werden. So können Sie wieder energievoll in den Tag starten, ohne das Gefühl zu haben im Hamsterrad gefangen zu sein.

Gerne stehe ich Ihnen hier für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel