9. September 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Wenn Schäfchen zählen nicht mehr hilft

Unterhalten sich zwei:

“Ich schlafe abends sehr schlecht ein.”  “Kenne ich. Ich zähle dann immer bis drei.” “Ach, und das hilft?”
“Na ja, manchmal zähle ich auch bis halb vier …”

Kennen Sie das? Es wird drei, dann halb vier nachts und Sie sind todmüde. Sie wälzen sich hin und her und haben nur noch den einen Wunsch: Ich will jetzt schlafen. Und mit jeder Minute der Wecker tickt unaufhörlich weiter – wächst der Druck, endlich einzuschlafen, doch nichts geht.

Wenn Ihnen diese Situation nicht fremd ist, seien Sie sicher, dass Sie nicht die/der Einzige mit Schlafproblemen sind. Allein in Deutschland leidet jeder Dritte an Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Schlaflosigkeit ist eine Volkskrankheit geworden. Es leiden mehr Menschen an Schlaflosigkeit als an Diabetes. Mit zunehmendem Alter haben wir einen niedrigeren Melatonin-Serumspiegel. Viele leiden zusätzlich unter chronischen Erkrankungen und müssen ständig Medikamente einnehmen. Eine gleichzeitig zu geringe Zufuhr von Nähr- bzw. Vitalstoffen (Makro- und Mikronährstoffe) über die Nahrung können die Schlafqualität zuzüglich negativ beeinflussen. Und interessant zu wissen: Schlafmangel erhöht den Vitalstoffbedarf massiv.

Ein Mangel an Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) resultiert häufig aus falschen Ernährungsgewohnheiten und führt dazu, dass die Nervenzellen ungenügend versorgt werden, was wiederum die Schlaflosigkeit forciert.

Guter Schlaf zeichnet sich durch ein erfrischtes Aufwachen, sich ausgeruht fühlen sowie durch eine hohe Konzentrations- und Leistungsfähigkeit am Tag aus.

Wenn auch Sie es leid sind, Schäfchen zu zählen, durchschlafen und erfrischt aufwachen möchten, berate ich Sie gerne in meiner Praxis.

Ihre Gudrun Fehmel

Heilpraktikerin

26. August 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

So wichtig wie unser tägliches Brot

Willkommen zurück aus der Sommerpause in der wir uns alle hoffentlich gut erholt haben. Mein heutiges Thema ist unangenehm und für die meisten von uns ein absolutes Tabu.

Haben Sie das schon mal erlebt: Stundenlang sitzen Sie auf der Toilette und hätten gerne Stuhlgang oder haben diesen zu oft. Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhö) kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Das heutige Thema dreht sich um unseren Darm und unsere Verdauung. Manchmal nicht wirklich appetitlich, jedoch lebensnotwendig.

Hippokrates (300 v. Chr.) und Paracelsus (16. Jahrhundert) waren sich einig: Der Tod sitzt im Darm. Ich drücke es gerne anders aus: Das Leben sitzt im Darm.

Der Darm hat die Aufgabe, aus der zugeführten Nahrung Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Wasser zu entnehmen und über die Dünndarmwand den Organen zur Verfügung zu stellen. Wenn der Darm dazu nicht mehr in der Lage ist, sind die Tage gezählt positiver formuliert: mit der richtigen Verdauung leben wir gesund. Dazu kommt, dass 80% aller menschlichen Immunzellen sich im Darm befinden. Ist der Darm geschwächt, verliert das gesamte Immunsystem an Stärke.

Jetzt denken vielleicht einige, ich gehe doch täglich auf die Toilette (oder jeden zweiten Tag?) und habe eine geregelte Verdauung.

Warnsignale wie Blähungen und Völlegefühl werden meist als normal abgetan. Magenschmerzen, Durchfall und Reizdarmsymptomatiken erklären sich manche damit, dass bestimmt wieder ein Magen-Darm-Virus grassiert? Auch Verstopfung ist ein heikles Thema und nur die wenigsten sprechen offen über ihre Probleme.

Sollten auch Sie Darmproblematiken haben, berate ich Sie gerne in meiner Praxis. Denn eine tägliche, gesunde Verdauung ist genauso wichtig, wie das tägliche Brot.

Ihre Gudrun Fehmel
Heilpraktikerin

16. Juni 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Schwungvoll in den Tag

In der Fernsehwerbung sehen wir meist junge Menschen die fit, gesund und voller Elan in den Tag starten. Uns wird vorgegaukelt, dass auch wir mit den beworbenen Produkten so zufrieden und glücklich sein könnten.

Aber die Realität sieht ein bisschen anders aus, den meisten von uns fällt es wohl eher schwer morgens aufzustehen und frisch und fidel in den Tag zu starten. Nachdem wir es aus dem Bett geschafft und den ersten Espresso und damit Koffeinschub zu uns genommen haben geht es langsam bergauf.

Wenn es Ihnen auch so geht und Sie mit dieser Situation nicht zufrieden sind, sollten Sie etwas ändern. Doch was könnten Sie ändern?

Sie könnten sich einen neuen Chef suchen. Sie könnten sich einen neuen Partner suchen. Sie könnten in einem neuen Bett auf einer Matratze neuester Technik liegen. Und, und, und? Doch bringen diese Veränderungen in Ihrem Leben wieder den Schwung zurück, den Sie mit 20 Jahren hatten? Ich befürchte nicht.

Vielleicht fehlen Ihnen aber auch nur einige lebenswichtige Mikronährstoffe um wieder Schwung zu verspüren. Lassen Sie sich in meiner Praxis durchchecken, ob und welche Mikronährstoffe Ihnen fehlen. Meine Patienten berichten mir immer wieder voller Freude wie viel Schwung und Elan sie nach bereits wenigen Behandlungen wiedererlangt haben.

Voller Elan gehe ich nun in die Sommerpause und wünsche Ihnen ebenfalls eine schöne und erfolgreiche warme Jahreszeit. Genießen Sie es, Sie haben es sich verdient.

Ihre Gudrun Fehmel
Heilpraktikerin

2. Juni 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Da kann ich nichts tun, das ist einfach so?

Bei Familienfesten sieht man auf den Erinnerungsfotos ein gewohntes Bild. Die Damen, ob alt oder jung, tragen eine volle Haarpracht. Bei den Männern sieht es meist anders aus. Die älteren haben fast kaum mehr Haare und bei den jüngeren beginnt der Haarausfall, erkennbar an den Geheimratsecken. Daraufhin angesprochen, hört man oft, dass der Haarausfall ja erblich bedingt sei damit müsse man sich leider abfinden.

Gehen Sie doch mal offenen Auges durch eine größere Menschenmenge. Ich bin mir sicher, dass auch Ihnen auffällt, dass viele der jungen Männer Ihnen mit einem Glatzkopf begegnen. Darauf angesprochen, sagen viele,  bevor sie nur mit einem Haarkranz herumlaufen müssten, rasieren sie sich auch den Rest weg.

Gerade in der heutigen Zeit betrifft Haarausfall immer mehr Menschen. Die Haare im Duschsieb, in der Bürste oder auf dem Kissen werden immer mehr.

Was ist da los?

Bei Haarausfall liegt prinzipiell ein Nähr- und Mineralstoffproblem vor. Es zeigt deutlich die Übersäuerung des Menschen, der darunter leidet.

Ich habe bereits vor einiger Zeit über die Symptome der Übersäuerung berichtet, doch vielen wurde es nicht bewusst, dass der Haarausfall eines dieser Symptome ist.

Wie bereits berichtet, versucht unser Körper Säureüberschüsse zu neutralisieren, wofür viele Ressourcen in Form von Mineralien und Mikronährstoffen verbraucht werden. Sind die direkt verfügbaren Speicher leer wird es langsam eng und die ersten Symptome zeigen sich u.a. durch den Verlust der Haare. Mit anderen Worten: unser Körper klaut alle nur irgendwie verfügbaren Mineralien um die im Übermaß anfallenden Säuren und sauren Stoffwechselprodukte  zu neutralisieren, so auch die Mineralien aus den Haarwurzeln die Haare wachsen nicht mehr nach und fallen schließlich aus.

Hier gilt es die Ursache zu bekämpfen, so dass Ihre Haare nicht ausfallen, sondern wachsen.

Mehr Informationen bzgl. Haarausfall /Übersäuerung erhalten Sie in meiner Praxis.

18. Mai 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Was wir uns alle wünschen

Wir wünschen uns alle, dass wir gesund sind. Auch gesund alt zu werden ist von vielen Menschen ein Herzensanliegen. Gesundheit, Liebe und Glück  – das ist für viele Menschen zu Recht sehr wichtig.

Auch ganz oben auf der Liste steht der Wunsch nach Geld, um sich alle Träume erfüllen zu können wie z.B. ein neues Auto, ein Häuschen im Grünen oder eine Apartmentwohnung in der Stadt, mehrmals im Jahr in Urlaub fahren, shoppen gehen, was, wann und wie viel man will hier wäre ein Lottogewinn nicht wirklich schlecht, um sich alle diese Wünsche erfüllen zu können?

Doch was nützt uns der materielle Wohlstand, wenn wir krank sind? Dann sind auf einmal alle diese Dinge unwichtig, denn es geht schlicht und ergreifend um das eigene Über-Leben.

Wäre es nicht schön, gesund alt zu werden und das Leben in vollen Zügen genießen zu können?

Meine Arbeit ist zwar die Therapie von kranken Menschen, aber auch die Prävention von Krankheiten um die vorhandene Gesundheit zu erhalten. Wenn die Krankheit ausbricht ist der Gang zum Hausarzt meist nicht zu vermeiden. Aber wäre es nicht schön das zu vermeiden? Unser Körper meldet sich leider erst wenn es lichterloh brennt, bis dahin versucht er ohne Signale die Sache selbst zu regeln, was meistens funktioniert aber nicht immer und mit der Zeit immer weniger oft.

In meiner Praxis biete ich Präventionsdiagnostik an, um Funktionsdefizite im Anfangsstadium erkennen zu können. Mit anderen Worten: Erkennen krankhafter Entwicklungen im Organismus, bevor diese sich bemerkbar machen, zu einem Zeitpunkt, an dem die körpereigene Regulation noch beeinflussbar ist. Lassen Sie uns Ihrem Körper helfen die Probleme wieder selbstständig zu beheben.

Ihre Gudrun Fehmel
Heilpraktikerin

6. Mai 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Was haben Säbelzahntiger mit unserer Lebensqualität zu tun?

Die Rede ist von unserem vegetativen Nervensystem (VNS) es wird auch als autonomes Nervensystem bezeichnet. Wir können es nicht willentlich beeinflussen, es arbeitet sozusagen von alleine.

Das VNS steuert lebenswichtige Körperfunktionen, sogenannte Vitalfunktionen, wie z.B. die Atmung, Verdauung, Herzschlag, Wasserhaushalt, den Stoffwechsel?

Die bekanntesten Nervensysteme sind der Sympathikus und der Parasympathikus.

Ich erkläre meinen Patienten die Funktionen dieser beiden Nerven an einem Beispiel:

Wenn früher der Säbelzahntiger auf uns zukam mussten wir schnell weglaufen und befanden uns im Sympathikotonus der Herzschlag wurde schneller, der Blutdruck stieg und die Muskulatur war stärker durchblutet. Wenn dann der Säbelzahntiger wieder um die Ecke verschwunden war, konnten wir uns dann im Gebüsch erleichtern an dieser Stelle hatte also der Nerv Parasympathikus wieder die Oberhand.

Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass in Gesundheit der Nerv Parasympathikus und der Nerv Sympathikus hin und her wippen je nach Anforderung. Funktionell kann man Sympathikus und Parasympathikus als Antagonisten/Gegenspieler verstehen.

Diese beiden Nervensysteme balancieren sich gegenseitig aus. Was aber, wenn sich Parasympathikus und Sympathikus nicht eins sind? Dann sind wir in einer sogenannten vegetativen Dystonie.

Bildlich kann man es sich so vorstellen, als ob Kinder auf dem Spielplatz auf einer Wippe sitzen und dann kommt ein Erwachsener und stellt den Fuß auf die Wippe da tut sich nichts mehr. Übertragen auf die beiden Nervensysteme bedeutet dies, dass sich in unserem Körper lebenswichtige Körperfunktionen nicht mehr von alleine fehlerfrei steuern.

Die Liste der Symptome einer möglichen vegetativen Dystonie ist lang: Verdauungsbeschwerden (Durchfall oder Verstopfung), Kopfschmerzen, Leber-Galle-Beschwerden (starke Blähungen), Schwindelgefühle,  Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, vermehrtes Schwitzen, Schwindel, Krämpfe?

Meine behandelten Patienten fühlen sich sichtlich erleichtert, sie spüren, dass es wieder richtig läuft und freuen sich über ihre wiedererlangte Lebensqualität.

20. April 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Sauer macht gar nicht lustig

Der vielzitierte Volksmund behauptet: Sauer macht lustig und unterliegt damit einem gewaltigen Irrtum. In Wirklichkeit wirkt sich ein Säureüberschuss im Organismus zerstörerisch aus und macht krank. Das Sterben der Meere, der Flüsse, der Wälder führt uns tagtäglich auf‘s neue vor Augen, dass wir die Natur, überschüssige Säuren zu entsorgen, weit überschätzt haben. Das nächste Opfer wird zwangsläufig der Mensch sein. Und wir sind dringend aufgerufen, uns mit den Schäden, mit ihren Ursachen und Ihren Symptomen, vor allem aber mit den notwendigen Veränderungen eingehend auseinanderzusetzen

schreibt Dr. med. Christiane May-Ropers, Fachärztin für Naturheilverfahren und physikalische, rehabilitative Medizin

(Quelle: Nie wieder sauer von Dr. med. Christiane May-Ropers)

Dies sind, wie ich finde, treffliche und eindringliche Worte, die uns zum Nachdenken anregen sollten. Aber woher weiß ich, dass ich übersäuert bin? Die Symptome sind vielseitig und nicht direkt zuordenbar: Fußpilz, Kopfschmerzen, Haut- und Verdauungsprobleme, Haarausfall, starkes Schwitzen (auch nachts) und viele weitere?

Unser Körper versucht Säureüberschüsse zu neutralisieren, wofür viele Ressourcen in Form von Mineralien und Mikronährstoffen verbraucht werden. Sind die direkt verfügbaren Speicher leer wird es langsam eng und die ersten Symptome zeigen sich.

Die logische Konsequenz ist hier also die Speicher wieder aufzufüllen, was leider ein bisschen einfacher klingt als es in Wirklichkeit ist, denn viele unserer Nahrungsmittel sind ebenfalls sehr sauer oder säurebildend und verbrauchen so quasi selbst die Nährstoffe, die sie transportieren. Beispiele für solche Lebensmittel sind Fleisch, Milch und Milchprodukte (ausgenommen Butter und Sahne) und was allgemein unter dem Begriff Fast Food zusammengefasst wird.

Stattdessen sind basenbildende Lebensmittel, wie Obst oder Blatt- und Wurzelgemüse sehr zu empfehlen.

Ein großes Thema spielt hier auch die Flüssigkeitszufuhr, wobei eines der wirksamsten Mittel gegen eine stetige Übersäuerung Wasser ist. Wichtig hierbei ist allerdings, dass Kohlensäure, wie man aus dem Namen schon schließen kann, die Wirksamkeit erheblich reduziert.

Mehr Informationen bzgl. Über- und Entsäuerung erhalten Sie in meiner Praxis.

8. April 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Morgens nicht aus dem Bett kommen, müde und erschöpft quält man sich zur Kaffeemaschine. Kopfschmerzen, Migräne, Bluthochdruck, Herzrasen, Konzentrationsstörungen, immer wiederkehrende Infekte, nicht definierbare Schmerzen, Einschlaf- und Durchschlafprobleme, … die Liste lang.

Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski – ein deutscher Internist, Umweltmediziner und Buchautor aus Rostock. Er erklärt:

Chronische Erkrankungen eines Organsystems sind stets Multiorganerkrankungen. Die sogenannten Komordititäden (Begleiterkrankungen) werden nicht erkannt , da jeder Facharzt mit Tunnelblick nur sein Organsystem behandelt. So kommt es, dass Patienten als Stammkunden bei zahlreichen Fach- und Hausärzten trotz optimaler Behandlung immer mehr Begleiterkrankungen entwickeln und die Progression chronischer Erkrankungen voranschreitet. Und das scheinbar wider alle Regeln der Wissenschaft.

(Quelle: Mitochondriale Cytopathien als Trigger für Multimorbidität von Dr. Bodo Kuklinski)

Wie kann das sein?

Die Ursache liegt oft in den Energiekraftwerken unserer Zellen, den Mitochondrien.

Damit der menschliche Körper überlebt benötigt er Energie, welche aus der Nahrung gewonnen wird und über das Blut in die Zellen gelangt. Um diese lebensnotwendige Energie nutzen zu können, muss sie erst verbrannt werden ähnlich wie Brennholz im Ofen. Dies ist nun die Aufgabe der Mitochondrien. Sind sie geschädigt oder gehemmt, sinkt die Energieproduktion, der Mensch ist energielos, ausgebrannt und die ersten Symptome melden sich.

In meiner Praxis gebe ich meinen Patienten, bei denen den Mitochondrien nachweislich das Brennholz für die Zellen fehlt, Infusionen von lebensnotwendigen Mikronährstoffen, abgestimmt auf deren individuellen Bedarf. So können Sie wieder energievoll in den Tag starten.

25. März 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ein unangenehmer Untermieter

Mit dieser Beschreibung ist das Bakterium Helicobacter pylori gemeint, welches erst 1982 durch die Nobelpreisträger Barry Marshall und Robin Warren  entdeckt wurde. In Deutschland sind etwa 33 Millionen Menschen und weltweit ca. 50% der Menschen mit diesem gefährlichen Untermieter im Magen infiziert, ohne es zu wissen oder es zu  bemerken. In ärmeren Ländern ist die Rate vermutlich um ein Vielfaches höher.

Wie genau der Helicobacter pylori in den Magen gelangt, konnte noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Man vermutet, dass er durch den Genuss von mit Fäkalien verunreinigten Lebensmitteln oder Wasser übertragen wird. In den meisten Fällen passiert dies bereits im Kindesalter.

Dieses den Magen besiedelnde Bakterium schützt sich vor der Salzsäure indem es den pH-Wert in seiner unmittelbaren Umgebung anhebt. Dies kann u.a. zu einer dauerhaften Magenschleimhautentzündung (Gastritis) und zu Geschwüren im Magen und im Zwölffingerdarm führen.

Im akuten Stadium einer Infektion können sich die Magen-Darm-Beschwerden in Form von Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und Schmerzen äußern.

Das Bakterium ist widerstandfähig und verbleibt bis ans Lebensende im Magen, falls es nicht mit Antibiotika entfernt wird gemäß Schulmedizin. Und so besteht die logische schulmedizinische Konsequenz bei der Kombination “Magenproblem und Helicobacter pylori” darin, Antibiotika zu verabreichen. Keine Frage, manchmal kommt man an Antibiotika nicht vorbei, doch es haben sich auch andere Therapien bewährt, diesen so unangenehmen Untermieter los zu werden, ohne die schädlichen Folgen einer Antibiotikabehandlung in Form einer geschädigten Darmflora in Kauf nehmen zu müssen.

In meiner Praxis behandele ich Betroffene, welche mit dem Helicobacter pylori infiziert sind, mit individuellen Arzneien zur oralen Einnahme und je nach Diagnostik mit begleitenden Infusionen und MET-Behandlungen.

11. März 2018 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Burnout: Die neue Volkskrankheit?

Burnout bedeutet ausgebrannt. Dieses Gefühl kennen viele Menschen. Alles ist zu viel, sie sind ausgepowert und erschöpft. Die Leistungsfähigkeit und  Lebensqualität nimmt immer mehr ab.

Stellen Sie sich eine Öllampe vor, welche wegen Öl-Mangels nicht mehr brennt. Und das nicht, weil sie zu heiß gebrannt hat. Füllt man den Öl-Vorrat wieder auf, kann man die Öllampe wieder anzünden und benutzen.

In den Medien und entsprechender Literatur findet man heute immer noch das Paradigma, das seit 1975 seine Gültigkeit hat: Burnout entsteht durch emotionalen Stress, Überforderung am Arbeitsplatz oder in der Familie, Mobbing…  Oft bekommen die Betroffenen ein Antidepressivum verschrieben und  kommen dann nicht mehr davon los.

Burnout ist nicht ausschließlich ein Problem der übermäßigen psychischen Belastung, wie allgemein angenommen und verbreitet wird.

Burnout fängt in der Zelle an und nicht im Kopf!  Burnout findet immer auch stofflich statt. Nämlich dann, wenn die Energieversorgung der Zellen zusammenbricht.

Damit unsere Zellen genügend Energie haben, benötigen wir Futter für die Zellen  in Form von sogenannten Mikronährstoffen. Dazu zählen Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Aminosäuren, Fettsäuren, Enzyme und Coenzyme.

Fehlen diese essentiellen Mikronährstoffe oder sind sie nicht in ausreichender Menge vorhanden, läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme wir fühlen uns  erschöpft und ausgelaugt und der Kreislauf beginnt?

Ein gesunder, optimal versorgter Organismus wird kaum an Burnout erkranken.

In meiner Praxis gebe ich den Betroffenen individuelle Infusionen mit essentiellen Mikronährstoffen und fülle so den Körper- und Energiespeicher des Patienten wieder auf.

Meine behandelten Patienten berichten über ihre wiedergewonnene Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Sie fühlen sich nicht mehr ausgepowert.