Die Mitochondrien können bei ihren täglichen Aufgaben unterstützt und somit wieder zu mehr Leistungsfähigkeit gebracht werden. Dies kann beispielsweise durch spezielle Infusionen und/oder MET-Behandlungen erreicht werden.

Für wen die Mitochondrien-Therapie infrage kommt

Kaum jemand kommt mit dem Wunsch nach einer Mitochondrien-Therapie zu mir. Die Menschen kommen, weil sie erschöpft sind und ihnen niemand sagen kann, warum. Typisch sind:

  • eine Müdigkeit, die auch nach ausreichend Schlaf bleibt
  • ein deutlicher Leistungsabfall, körperlich wie geistig
  • ein Zustand nach durchgemachter Infektion, der einfach nicht abklingt
  • Muskelschmerzen und rasche Erschöpfung schon bei geringer Belastung
  • häufige Infekte, die ungewöhnlich lange brauchen
  • Konzentrations- und Wortfindungsprobleme
  • ärztliche Befunde, die unauffällig lauten, während es Ihnen erkennbar schlecht geht

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, lohnt sich ein Blick auf die Energiegewinnung in Ihren Zellen. Wie ich grundsätzlich denke und arbeite, beschreibe ich auf der Seite Funktionelle Medizin.

Zwei Beschwerdebilder führen besonders häufig auf die Mitochondrien; ich beschreibe sie deshalb gesondert: chronische Erschöpfung und Long Covid.

Woran ich eine Mitochondriopathie erkenne

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: seit wann besteht der Zustand, wie hat er sich entwickelt, was macht ihn besser und was schlechter, welche Infektionen, Medikamente und Belastungen gab es. Bringen Sie vorhandene Befunde gerne mit.

Dazu nutze ich den Ganzkörperscan meiner Präventionsdiagnostik — eine NLS-Analyse, die ohne Röntgen, ohne MRT, ohne CT und ohne einen einzigen Nadelstich auskommt. Sie gibt mir Hinweise darauf, wo die Regulation aus dem Gleichgewicht geraten sein könnte, und hilft mir vor allem bei der Frage, ob Ihre Erschöpfung tatsächlich am Energiestoffwechsel hängt oder ob sie woanders herkommt. Das Ergebnis sehen Sie mit mir gemeinsam am Bildschirm.

Wie die Behandlung abläuft

Aus dem Befund entsteht ein Plan, der zu Ihnen passt. Je nach Lage können dazu gehören: Infusionstherapien mit den Bausteinen, die den Zellen fehlen, die Mikro-Energie-Therapie (MET), der Aufbau der Darmflora, eine Säure-Basen-Regulation sowie Empfehlungen zu Ernährung, Belastungsdosierung und Erholung.

Eine Mitochondrien-Therapie ist dabei kein einzelner Termin, sondern ein Weg über mehrere Wochen bis Monate. Bei Kontrollterminen schauen wir gemeinsam, was sich bewegt hat, und passen an. Wie eng die Termine liegen, richtet sich danach, wie belastbar Sie gerade sind.

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Die Hintergründe: was Mitochondrien leisten

Ein Beispiel

An folgendem Beispiel können Sie erkennen, wie wichtig für uns alle die Mitochondrien sind: Würden die Mitochondrien nicht mehr versorgt werden, würde unser Körper innerhalb weniger Sekunden keinen Muskel mehr bewegen können.

Mitochondrien

Mitochondrien sind die Energiefabriken der Zelle. Sie finden sich in jeder Zelle (Ausnahme: Erythrozyten/rote Blutkörperchen). Die Mitochondrien produzieren Tag und Nacht stetig ATP (Adenosin-Tri-Phosphat), indem sie in der Zelle Zucker, Fett und Proteine umwandeln – dies hängt außerdem von der Versorgung der Zelle mit Sauerstoff ab. Ohne Sauerstoff kann die ATP Produktion nicht aufrecht erhalten werden. Die Zelle stirbt daraufhin ab.

Wenn also unsere Kraftwerke in den Zellen (Mitochondrien) ihre Aufgaben erfüllen, ist gesichert, dass der Stoffwechsel permanent und gleichbleibend gut funktioniert.

Mitochondriopathie

Außer der ATP-Erzeugung regeln die Mitochondrien weitere wichtige Stoffwechselvorgänge, die eine große Anzahl an Steuerungsprozessen in der Zelle ankurbeln und lenken. Wenn dies nicht mehr gewährleistet ist, kommt es zur Mitochondriopathie. Diese kann die Ursache für Multiorganerkrankungen sein.

Oxidativer Stress

Die meisten von uns haben schon mal von sogenannten freien Radikale gehört oder sogar gelesen. Freie Radikale sind chemische Verbindungen, die in der Lage sind, biologische Strukturen zu schädigen und zu zerstören. 

Oxidativer Stress bedeutet, dass der Körper schädliche freie Sauerstoffadikale nicht mehr ausreichend abfangen kann. Er ist zudem maßgeblich am Alterungsprozess des Körpers beteiligt, da er die Reparatur- und Entgiftungsfunktion der Körperzellen beeinträchtigt. 

Nitrosativer Stress

Wir alle benötigen Stickstoffmonoxid (NO) für viele Funktionen in unserem Organismus (Immunsystem, Bakterienabwehr, Nervensystem, Durchblutung, Gefäßerweiterung). Wenn jedoch zuviel NO von unserem Körper produziert wird, verbunden mit Mangel- und Vergiftungserscheinungen, spricht man vom nitrosativen Stress, welcher durch aggressive Stickstoffmonoxid-Radikale hervorgerufen wird.

Nitrosativer und oxidativer Stress sind oft die Ursache für die Entstehung von chronischen Multiorganerkankungen.

Was eine Behandlung kostet

Wie umfangreich eine Behandlung wird, hängt davon ab, was die Untersuchung ergibt — deshalb nenne ich vorab keine Pauschale. Was ich Ihnen zusage: Nach dem Erstgespräch und der NLS-Analyse erstelle ich Ihnen einen schriftlichen Kostenplan, bevor eine Behandlung beginnt. Sie entscheiden dann in Ruhe.

Ich rechne nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker ab. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil; gesetzlich Versicherte tragen die Kosten selbst. Auf Wunsch ist Ratenzahlung möglich — Näheres dazu auf meiner Seite zur Finanzierung.

Häufige Fragen

Was ist eine Mitochondriopathie überhaupt?
Eine Störung der Energiegewinnung in den Zellen. Weil praktisch jedes Organ auf diese Energie angewiesen ist, können die Beschwerden sehr unterschiedlich aussehen — und wirken deshalb oft zusammenhanglos.

Wie lange dauert eine Mitochondrien-Therapie?
Das lässt sich vorab nicht sagen. Ein Zustand, der sich über Monate oder Jahre entwickelt hat, braucht auch für die Erholung Zeit. Bei jedem Kontrolltermin schauen wir gemeinsam, ob sich etwas bewegt — und passen an, wenn nicht.

Ersetzt die Behandlung den Arztbesuch?
Nein. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig und bleibt es auch. Meine Arbeit versteht sich als Ergänzung, nicht als Ersatz.

Muss ich meine Medikamente absetzen?
Nein. Was Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet hat, bleibt bestehen. Änderungen daran besprechen Sie bitte dort.

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