29. Juni 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ein Glas Wasser in Ehren kann niemand verwehren

Ich wollte doch noch Wasser trinken, doch in der Hektik habe ich es einfach vergessen. Dieser Gedankengang ist wohl dem ein oder anderen bekannt. Vor allem in der jetzigen Hitzeperiode ist es wichtig ausreichend Wasser zu sich zu nehmen. Wenn unser Körper ins Schwitzen gerät verliert er nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralien. An kühlen Tagen lautet die Regel ca. 2 Liter Wasser täglich zu trinken, während bei heißen Temperaturen der Bedarf sich leicht verdoppelt, also 4 Liter. Gefährdet sind besonders ältere Menschen, denn sie verzichten gerne auf das Trinken, damit sie nicht so oft zur Toilette müssen. Hier einige Punkte, warum wir täglich genügend Wasser zu uns nehmen sollten:

  • Wassermangel ist der Auslöser Nr. 1 für Tagesmüdigkeit
  • Anlaufende Studien zeigen, dass 8 10 Gläser Wasser pro Tag Rücken- und Gelenkbeschwerden bei bis zu 80% der Leidenden lindern
  • Entsprechende Studien belegen, dass schon 2% Flüssigkeitsverlust ein gestörtes Kurzzeitgedächtnis, Schwierigkeiten bei den Grundrechenarten und Probleme bei der Fokussierung eines Bildschirms oder einer gedruckten Seite auslösen können
  • Gemäß einer Studie der Universität Washington hilft ein Glas Wasser bei fast 100% der Diätler, nächtliche Hungeranfälle kalorienarm zu überstehen
  • Mit dem Genuss von 5 Glas Wasser (und mehr) pro Tag reduziert man das Risiko von Darmkrebs um 45%, reduziert außerdem das Risiko für Brustkrebs um 79%, und man hat ein geringeres Risiko, Blasenkrebs zu bekommen

Nun meine Frage an Sie: Trinken Sie jeden Tag so viel Wasser wie Sie sollten?

Hier drei Tipps, wie auch Sie das schaffen könnten:

  • Trinken zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser
  • Wenn Sie ein Glas Wasser getrunken haben, füllen Sie es direkt wieder auf, auch wenn Sie es nicht sofort trinken
  • Stellen Sie sich stündlich einen Wecker und trinken dann ein Glas Wasser

Sie brauchen auch nicht auf ihr Feierabendbier oder auf das abendliche Glas Wein zu verzichten. Trinken Sie einfach zwischendurch Wasser, denn kein anderes Getränk ersetzt uns dieses (über)lebenswichtige Getränk vor allem bei den heißen Temperaturen.

Redaktionell gehe ich nun in die Sommerpause. Ich wünsche Ihnen eine schöne Ferienzeit erholen Sie sich gut. Ansonsten stehe ich Ihnen gerne bei gesundheitlichen Problemen, auch bei den heißen Temperaturen, für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie in meiner Praxis zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

16. Juni 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

An apple a day keeps the doctor away

Frei übersetzt: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.

Schon seit vielen Jahrhunderten wissen wir, dass die Nahrung unser Weg zu Gesundheit und Schönheit ist. Sowohl für den Körper, als auch für den Geist ist es wichtig, sich mit den richtigen Lebensmitteln zu ernähren.

Hippokrates und Sokrates haben sogar schon vor einigen Jahrtausenden trefflich beschrieben: Lasset die Nahrung eure Medizin sein. Wir alle benötigen täglich Mikronährstoffe, dazu zählen u.a. Vitamine und Mineralien. Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten wir 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst pro Tag zu uns nehmen, um unseren Bedarf an allem was der Körper benötigt zu decken.

Es gibt zu diesen Werten einige Untersuchungen und Studien und sie alle sind sich einig: 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag sind nicht ausreichend.

In einem Zeitraum von 11 Jahren, zwischen 1985 und 1996, wurde überprüft, ob wir den täglichen Mindestbedarf an Vitaminen und Mineralien zu uns nehmen. Kein Einziger hat auch nur an einem Tag seinen Mindestbedarf decken können. Im Gegenteil, mit jedem Jahr nahmen die Vitamine und Mineralien nachweislich in unserer Nahrung ab. Ursache sind ausgelaugte Böden, Luftverschmutzung, zu schnelles Wachstum, lange Lagerung. Trotz Nachdüngens werden unsere Böden immer ärmer an Mineralien, auch bei einer 3-Felder-Wirtschaft.

Eine Studie zum Thema wie viel jede/r Einzelne/r nun täglich essen müsse, um seinen Mindestbedarf an Vitaminen zu decken, wurde mit dem Namen Vitaminbedarf 2000 im Jahr 1999 veröffentlicht. Sie ergab, dass jeder von uns TÄGLICH 12,605 kg Nahrung zu sich nehmen müsse um seinen Mindestbedarf zu decken. Das ist ein rein theoretischer Wert, denn es nicht sehr wahrscheinlich an diese Werte in der echten Welt heranzukommen. Das kann niemand für sich täglich kaufen, bezahlen, zu sich nehmen und verwerten.

Vitamin- und Mineralstoffmangel können sich unterschiedlich bemerkbar machen, wie zum Beispiel in Form von Müdigkeit und Erschöpfung, Haarausfall, Hautproblemen, häufige und immer wieder kehrende Infekte, Wadenkrämpfen, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Osteoporose, Verdauungsproblemen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Depressive Verstimmungen und vieles mehr.

Wie können wir nun also dafür sorgen, dass wir diesem Mangel entgehen? Der Frage widme ich mich nun seit einigen Jahren und es wird leider immer klarer, dass das mit Supermarkt-Gemüse leider nur sehr schwer möglich ist. Es zahlt sich aus, möglichst unbehandelte Produkte zu kaufen, da hier die lebensnotwendigen Mikronährstoffe noch am ehesten vorhanden sind.

Um den Mangelerscheinungen langfristig vorzubeugen oder aktiv entgegenzuwirken reicht auch unbehandeltes Obst und Gemüse oft nicht aus. Sollten Sie hierzu Fragen haben oder bereits unter den oben genannten Symptomen zu leiden haben, stehe ich Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch jederzeit zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

1. Juni 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Mir geht es gut, ich bin doch gesund

Auf die Frage, wie es denn geht, antworten viele, dass es Ihnen gut geht und sie sich gesund und fit fühlen. Oft werden dann noch sportliche Leistungen mit angeführt um zu verdeutlichen, wie fit sie sind. Auch wenn sie täglich eine Blutdrucktablette schlucken, meinen viele, dass sei normal und ihnen fehle nichts. Nach dem Motto: Ein bisschen Bluthochdruck haben doch heutzutage viele und die leben doch auch. Tatsächlich leiden circa 30 Millionen Deutsche unter Bluthochdruck und statistisch gesehen, weiß die Hälfte davon nichts von ihrer Erkrankung. Bluthochdruck zu ignorieren ist gefährlich, sogar lebensgefährlich. Es tickt sozusagen eine Zeitbombe im Körper des Betroffenen, denn die Folgen von Bluthochdruck sind in Europa und in den USA der Killer Nr.1.  Es ist nachvollziehbar, dass Betroffene ihre Hypertonie (Bluthochdruck) im ersten Schritt einfach ignorieren, denn es tut nicht weh und man fühlt sich kerngesund. Also wieso darüber aufregen, wenn doch alles in Ordnung ist? Leider spüren wir erst dann, dass etwas nicht stimmt, wenn es bereits passiert ist.

Die Blutgefäße reagieren auf den anhaltenden Druck mit einer Verkalkung und Verdickung, der sogenannten Arteriosklerose. Verdickt/verstopft werden sie mit Blutfetten, Cholesterin, Kalk und Bindegewebe und so wird der Durchmesser der Blutgefäße immer kleiner. Die Blutmenge im Körper bleibt jedoch gleich und muss durch den Körper gepumpt werden der Druck nimmt weiter zu und die Blutversorgung der einzelnen Organe wird immer schlechter. Und dies wiederum sorgt dafür, dass die Körperzellen unter einem Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen leiden und dieser Mangel trägt entscheidend zur Entstehung des gefürchteten Herzinfarktes und Schlaganfalles bei.

 

Nachfolgend ein paar kleine Tipps, wie Sie Bluthochdruck vermeiden bzw. bei vorhandenem Ihren eigenen verbessern können:

  • Vermeiden Sie Salz und verwenden stattdessen frische Kräuter
  • Reduzieren Sie eventuelles Übergewicht
  • Gehen Sie vorsichtig mit Alkohol um (tägliche Dosis von 20 g Alkohol nicht überschreiten (Männer). Das entspricht ca. 250 ml Wein. Bei Frauen sollten es nicht mehr als 10 g Alkohol pro Tag sein)
  • Bewegen Sie sich mehr, gerne auch an der frischen Luft
  • Vermeiden Sie Stress (auch wenn es nicht immer wirklich leicht fällt)

Sollten auch Sie unter Bluthochdruck leiden oder aber bereits mit den Folgeschäden zu kämpfen haben, stehe ich Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie gerne zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

19. Mai 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Nimm doch noch ein Stückchen

Viele von uns kennen die Herausforderung, wenn man beim Familientreffen  liebevoll genötigt wird, noch ein weiteres Stück Kuchen zu essen. Auf das bisschen mehr kommt es doch jetzt auch nicht mehr an oder? Fasten kannst du auch ab morgen und einige Sprüche mehr sind wohl jedem geläufig. Das ist die klassische Situation, in der unsere Bauchspeicheldrüse zur Höchstform auflaufen muss. Ein Organ mit zwei (über)lebenswichtigen Hauptaufgaben:

Nicht nur bei Familienfeiern, sondern auch im Alltag lauern viele Zuckerfallen auf uns. Gemeint sind nicht nur süße Speisen und Getränke, auch in sauer oder pikant schmeckenden Lebensmitteln versteckt sich viel Zucker, wie zum Beispiel im gekauften Krautsalat. Hier befinden sich bis zu 16 Stück Würfelzucker pro halbem Kilogramm. Oder beispielsweise verstecken sich im Saucenbinder 19 Zuckerwürfel pro Packung. Heutzutage wird vielen Lebensmitteln Zucker hinzugefügt, da er sehr günstig ist und für Geschmack und Fülle sorgt.

Um den Blutzucker zu regulieren, ist unsere Bauchspeicheldrüse also im Dauereinsatz bis hin zur völligen Erschöpfung. Diabetiker können ein Lied davon singen. Sollten Sie Symptome wie gesteigerten Durst, häufigen Harndrang, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Abnahme des Körpergewichtes und der Muskelmasse verspüren, könnte es ein unbehandelter Diabetes mellitus sein.

Schützen Sie also Ihre Bauspeicheldrüse zum Beispiel mit:

  • Dem Genuss von frischen, selbst gemachten Gemüsesäften wie z.B. ein Saft aus dampfgegartem Rosenkohl, frischen Karotten und frischem Sellerie
  • Gestalten Sie Ihren Speiseplan so, dass zwei Mahlzeiten in der Woche Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl oder Weißkohl enthalten
  • Verzicht auf Fertigprodukte, Weißmehl, Zucker, Frittiertes und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke

Neben all diesen Alltags-Tipps gibt es auch professionelle Wege die Bauchspeicheldrüse zu unterstützen und zu entlasten. Gerne stehe ich Ihnen hier für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

2. Mai 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Mode- oder Volkskrankheit?

Früher hat kein Mensch gewusst, was ein Burnout ist und heute kennen sogar Kinder diese Begrifflichkeit. Ist das nun eine in Mode gekommene Krankheit oder betrifft es mehr oder weniger das ganze Volk?

Volkskrankheit BurnoutVor gut einem Jahr hatte ich bereits einen Artikel über Burnout veröffentlicht. Mittlerweile kommen immer häufiger neue Patienten mit der Diagnose Burnout in meine Praxis und wissen sich nicht mehr zu helfen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, erneut über dieses Thema zu schreiben. Mir ist es wichtig, dass Betroffene wissen, dass es auch einen anderen Weg gibt als die Einnahme von Antidepressiva.

Burnout bedeutet ausgebrannt. Dieses Gefühl kennen viele Menschen. Alles ist zu viel, sie sind ausgepowert und erschöpft, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität nehmen immer mehr ab. An dieser Stelle bringe ich gerne das Beispiel der Öllampe, welche wegen Öl-Mangels nicht mehr brennt. Das tut sie nicht, weil sie zu heiß gebrannt hat, sondern weil ihr Öl-Vorrat erschöpft ist. Füllt man diesen wieder auf, kann man die Öllampe wieder anzünden und benutzen. Sinngemäß funktioniert es bei unserem Körper.

Ein Paradigma, das seit 1975 seine Gültigkeit hat, besagt: Burnout entsteht durch emotionalen Stress, Überforderung am Arbeitsplatz oder in der Familie, Mobbing und vieles mehr. Oft bekommen die Betroffenen ein Antidepressivum verschrieben und  kommen dann nicht mehr davon los.

Burnout ist nicht ausschließlich ein Problem der übermäßigen psychischen Belastung, wie allgemein angenommen und verbreitet wird. Burnout findet immer auch stofflich statt und fängt in der Zelle an und nicht im Kopf!  Nämlich dann, wenn die Energieversorgung der Zellen zusammenbricht. Mit anderen Worten: wenn die Zellen nicht mehr genügend Futter in Form von essentiellen Mikronährstoffen haben. Das Problem besteht darin, dass, wenn diese essentiellen Mikronährstoffe nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind, der Stoffwechsel auf Sparflamme läuft    wir fühlen uns erschöpft und ausgelaugt. Und dann geht es uns irgendwann wie der Öllampe. Erst wenn das Öl wieder aufgefüllt ist, brennt sie wieder wie gewohnt.

Ein gesunder, optimal versorgter Organismus wird also kaum an Burnout erkranken.

In meiner Praxis gebe ich den Betroffenen auf den Einzelnen persönlich abgestimmte Infusionen mit essentiellen Mikronährstoffen und fülle so den Körper- und Energiespeicher des Patienten wieder auf. Meine behandelten Patienten berichten ausnahmslos alle über ihre wiedergewonnene Leistungsfähigkeit und Lebensqualität und sind begeistert über die damit wiedergefundene Lebensfreude.

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

16. April 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Chemielabor und Energielieferant

Nach der 40tägigen Fastenzeit gibt es nun wieder grünes Licht für Genüsse, welche wir uns freiwillig untersagt haben. Ein populäres Beispiel ist, Alkohol zu fasten unsere Leber dankt es uns. Damit sind wir auch schon  beim heutigen Thema: Die Leber Chemielabor und Energielieferant.

Unsere Leber erfüllt viele Aufgaben, sie ist unter anderem ein Hightech-Kraftwerk, welches rund um die Uhr mit einer Filterleistung von ca. 2000 Liter Blut pro Tag für uns arbeitet. Das Blut, welches durch die Leber fließt, wird von vielen Stoffen befreit zum Beispiel Schwermetalle, Kosmetika oder Alkohol. Nachdem diverse Stoffe aus unserem Blutkreislauf gefiltert wurden, werden sie umgewandelt, weiterverarbeitet und/oder über Lymphe, Harnwege und Haut ausgeschieden. Neben der Entgiftungsfunktion speichert die Leber auch Anteile an Vitaminen und Spurenelementen wie Kupfer, Eisen oder Zink und ist damit ein wichtiger Versorger des gesamten Organismus.

Die Leber ist also die Entgiftungszentrale in unserem Körper und damit hauptverantwortlich für den Abbau von Alkohol. Sollten Sie also das Ende der Fastenzeit mit etwas zu viel Alkohol im Blut gefeiert haben, nachfolgend ein paar Tipps wie Sie ihrer Leber Gutes tun können:

  • Trinken Sie mind. 2 Liter Wasser pro Tag
  • Machen Sie sich einen Leberwickel: Nehmen Sie ein kleines Handtuch, tauchen es in heißes Salzwasser und wringen es aus und legen Sie es sich auf Ihre Leber. Darauf eine Wärmflasche und lassen diesen Wickel 30 Minuten wirken. Durch diese Wärme wird Ihre Leber gut durchblutet und der Entgiftungsprozess beschleunigt sich.
  • Pflanzliche Lebensmittel mit vielen Bitterstoffen wie zum Beispiel Artischocken, Endiviensalat, Rosenkohl oder auch ein Löwenzahn- oder Salbeitee haben eine positive Wirkung auf die Leber.
  • Für die Naschkatzen eine gute Nachricht: Essen Sie dunkle Schokolade. Studien belegen, dass die dunkle Schokolade eine positive Wirkung auf die Leber haben kann.

Neben all diesen Alltags-Tipps gibt es auch professionelle Wege die Leber zu unterstützen und zu entlasten. Das mag bei einem Kater noch nicht notwendig sein, aber bei chronischen Lebererkrankungen durchaus empfehlenswert.

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

6. April 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Er läuft und läuft wie ein VW-Käfer

Ich denke, dass heutzutage fast jeder ein Auto besitzt und darauf angewiesen ist. In regelmäßigen Zyklen lassen wir alle eine Inspektion in der Werkstatt machen, damit unser Auto bloß fahrbereit ist und wir nicht unangenehm überrascht werden und stehen bleiben. Diese Inspektionen werden von keinem in Frage gestellt und selbstverständlich vorgenommen.

Nur was bitteschön ist mit dem Auto, welches morgens mühsam aus dem Bett kriecht? Gemeint ist unser Körper.

Einmal geboren laufen wir selbstverständlich fehlerfrei wie ein VW-Käfer bis an unser Lebensende. Glauben Sie das wirklich, in unserer heutigen Zeit?

Stellen Sie sich Ihre Gesundheit als strahlendes Licht vor. Wenn dieses Licht z.B. mit einem Dimmer nur um ein Prozent herunter gedreht wird, merken wir nichts. Auch wenn dieser Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt wird, merken wir lange Zeit gar nichts. Wir gewöhnen uns an den langsam voranschreitenden Gesundheitsverlust. Es dauert Jahre und manchmal Jahrzehnte bis wir merken, dass unsere Gesundheit nicht mehr strahlt. Wir fühlen uns alt, verbraucht und erschöpft  im Vergleich zu den Menschen mit strahlender Gesundheit, denen wir täglich begegnen. Doch wir alle können diesen Dimmvorgang wieder rückgängig machen zum Beispiel mit einem Ausgleich von Mangelzuständen und damit Energierückgewinnung, Schwermetallausleitung und vielem mehr.

Bitte glauben Sie nicht, dass Ihr Körper wie ein VW-Käfer sein Leben lang fehlerfrei läuft. Ein Besuch in der Praxis Ihres Hausarztes wird Sie schnell vom Gegenteil überzeugen.

Sollte also schon hier und da der Lack blättern, reparieren Sie es. Beginnen Sie mit einer Inspektion für Ihr bestes Fortbewegungsmittel – nämlich Sie selbst -in meiner Praxis.

Ich gebe alles, damit Sie pannenfrei durchs eigene Leben fahren können.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

24. März 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Heute schon gegähnt?

Die Tage werden länger, der Krokus blüht und alle haben ein Gefühl des Neubeginns, die Jogging-Saison ist eröffnet begleitet von den sogenannten Gähn-Attacken.  Der Frühling ist angekommen, nicht nur kalendarisch sondern auch in der Natur spür- und sichtbar. Die Menschen sind aufgeschlossener und freundlicher. Es könnte sich also jeder freuen, doch für viele Menschen bedeutet der Frühlingsanfang mit der Wetterumstellung Müdigkeit, Schwindel, Mattheit und Kopfschmerzen. Woran liegt dies? An der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit.

Früher glaubte man, dass der Grund für diese Frühjahrsmüdigkeit daran liegt, dass wir im Winter nicht genügend Obst und Gemüse gegessen haben. Mittlerweile hat man den Schuldigen gefunden, nämlich unseren Hormonhaushalt, der sich mit der Jahreszeit verändert. Im Frühjahr wird das stimmungsaufhellende Glückshormon Serotonin durch die Lichtreize aktiviert. Im Winter ist der Melatoninspiegel, welcher für den Schlaf zuständig ist, sehr hoch. Und im Frühjahr ist das Verhältnis dieser beiden Botenstoffe unausgewogen und erzeugt Müdigkeit und dies stresst uns spürbar. Unser Körper benötigt ca. zwei bis vier Wochen Zeit, um sich umzustellen. Bis wir auch körperlich im Frühjahr angekommen sind, könnte manch einer von uns unter Müdigkeit, Mattheit, Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen zu leiden haben. Sobald die innere Uhr wieder ausgeglichen ist, sollte die Frühjahrsmüdigkeit mit ihren typischen Symptomen wieder nachlassen.

Und wer in Zukunft etwas gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun möchte, sollte sich das ganze Jahr hindurch um seine Gefäße und um den Kreislauf kümmern und sich somit weniger empfänglich für diese Temperatur- und Lichtveränderungen machen mit z.B. Kneipp’schen Anwendungen, Sauna und Wechselduschen.

Sollten auch Sie keine Lust mehr auf Frühjahrsmüdigkeit mit ihren diversen Begleitsymptomen verspüren, weise ich Ihnen gerne Wege auf, diese Lethargie zu überwinden, damit Sie in diesem Frühling nicht wie üblich ermüden, sondern wie die Natur in voller Kraft erblühen.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

10. März 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ballast abwerfen

Viele von uns nehmen die vierzigtägige Fastenzeit bis Ostern zum Anlass, den Körper zu reinigen und alten Ballast abzuwerfen. Sie verzichten beispielsweise auf Alkohol, Koffein, Zucker, Fleisch und auf Weißmehlprodukte um nur einiges zu nennen. Doch die Umsetzung der guten Vorsätze ist mitunter schwierig, denn die Gewohnheit und der innere Schweinehund sabotieren uns gerne.

Einige von uns betreiben auch geistiges Fasten, denn auch unsere Seele braucht hin und wieder eine Verschnaufpause. Sie reglementieren sich selbst die Benutzung von Handy und Fernsehen und finden so die Zeit zur Besinnung zu kommen. Denn, alles was uns ablenkt und uns so in unserer geistigen Entwicklung abbremst  verhindert, dass wir uns geistig regenerieren und uns so auf das Wesentliche konzentrieren können.

Nicht nur in der christlichen Religion spielt Fasten zur Stärkung der seelisch-geistigen Kräfte  eine große Rolle, sondern auch in allen anderen großen Weltreligionen. Körperliches und geistiges Fasten ist also wirklich empfehlenswert. Zum geistigen Fasten brauche ich nichts mehr hinzufügen. Und zum körperlichen Fasten? Hier ein paar grundlegende Fragen:

Wie kann man den Körper entgiften?

Schadstoffe müssen abgebaut und aus dem Körper geleitet werden und das beginnt mit einer Darmreinigung und geht bei den Hauptentgiftungsorganen Leber und Nieren weiter.

Was kann ich essen, um den Körper zu entgiften?

Löwenzahn ist seit Jahrhunderten als die Entgiftungs- bzw. Leberpflanze bekannt. Spargel, Brokkoli und alle Kohlarten z.B. beschleunigen die Ausscheidung der Giftstoffe und unterstützen den natürlichen Entgiftungsprozess des Körpers und versorgen uns zugleich mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen, um wieder in Schwung zu kommen!

Was ist die beste Entgiftungskur?

In meiner Praxis beginnen alle meine Patienten mit einer Initialtherapie. Während der Initialtherapie geht es um die Entlastung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren von Stoffwechselgiften um die Belastung des Organismus und damit die Entzündungen zu reduzieren.

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch oder eine Diagnostik zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel

3. März 2019 by Gudrun Fehmel 0 Comments

Ein übler Brummschädel

Karneval und Brummschädel gehören begrifflich irgendwie zusammen und jeder weiß, was gemeint ist. Doch was ist, wenn der Schädel das ganze Jahr mehr oder weniger brummt? Dieses Phänomen ist nicht selten, denn Kopfschmerzen sind die zweithäufigste Schmerzform nach Rückenschmerzen.

Es sind mehr als 220 Arten von Kopfschmerzen bekannt. Ca. 70% der Menschen leiden an Spannungskopfschmerzen und somit zählen diese zu den am häufigsten auftretenden Kopfschmerzen. Sie treten an beiden Seiten des Kopfes auf und man hat das unangenehme Gefühl, dass der Kopf in einem Schraubstock steckt. Spannungskopfschmerzen pulsieren nicht und oft sind Nacken- und Schultermuskeln verspannt. Die Schmerzkonzentration ist leicht bis mäßig und Betroffene schildern, dass sie durch körperliche Routinearbeiten nicht verstärkt werden, im Gegensatz zur Migräne.

Bei Migräne ist der Kopfschmerz pulsierend, stechend oder pochend und tritt meist einseitig an einer Kopfhälfte auf, kann sich jedoch auch auf die andere Kopfseite ausdehnen. Bei einigen Patienten kündigt sich der Migräneanfall mit Symptomen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an Armen und Beinen, Seh- oder Sprechstörungen oder auch Gleichgewichtsstörungen an. Die Migräne-Attacken können mehrere Stunden bis hin zu Tagen andauern, häufig begleitend von einer Überempfindlichkeit gegen Lärm, Licht, Gerüchen, sowie Übelkeit und Erbrechen. Ist ein Anfall überstanden, folgt meist in regelmäßigen Abständen der nächste. Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark eingeschränkt und scheinbar ist keine Besserung in Sicht.

Dann gibt es den sogenannten Clusterkopfschmerz. Dieser Schmerz tritt in Serie auf, daher auch der englische Begriff Cluster für Anhäufung. Dieser Kopfschmerz tritt einseitig im Bereich der Augen, der Stirn oder Schläfe auf. Die Schmerzattacken treten mit einer Häufigkeit von einer bis acht Attacken pro Tag auf. Interessanterweise sind die meisten Betroffenen Männer, im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz und zur Migräne die eher bei Frauen auftreten.

Sollten auch Sie von Zeit zu Zeit einen Brummschädel haben und ich meine nicht den Katerbedingten stehe ich Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch mit anschließender individueller Therapie gerne zur Verfügung.

Ihre Heilpraktikerin,
Gudrun Fehmel